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Übungen · Selbstanwendung

Quantenheilung Übungen für jeden Tag

Sieben Übungen zwischen einer und fünfzehn Minuten, die du allein machen kannst – von Kinslows Gedankenpause bis zur 1-Minuten-Übung für den Alltag.

Geprüft am 11.10.20267 Minuten Lesezeit6 Quellen
Inhalt dieser Seite
  1. So übst du: kurz vorweg
  2. Übung 1: Reines Gewahrsein – die Gedankenpause
  3. Übung 2: Zwei-Punkt-Methode in Kurzform
  4. Übung 3: Quanteln – spielerisch mit inneren Bildern
  5. Übung 4: Die liegende Acht als Bewegungsübung
  6. Übung 5: Body-Scan mit zwei Punkten
  7. Übung 6: Die 1-Minuten-Übung für den Alltag
  8. Übung 7: Gewahrsein am Abend
  9. Quantenheilung Selbstanwendung: wie oft und wie lange?
  10. Häufige Fragen
  11. Quellen

Das Wichtigste in Kürze

  • Kern aller Übungen ist das Gewahrsein: Gedanken beobachten, ohne einzusteigen.
  • Quanteln und die Zwei-Punkt-Methode arbeiten mit zwei Berührungspunkten und inneren Bildern.
  • Die liegende Acht ist eine ruhige Bewegungsübung zum Sammeln, mehr nicht.
  • Fünf bis zehn Minuten täglich reichen – als Entspannung, nicht als Ersatz für ärztliche Hilfe.

Quelle: https://quantenheilunganleitung.de/uebungen/ – Stand 11.10.2026

So übst du: kurz vorweg

Hier findest du sieben Quantenheilung Übungen, die du allein machen kannst. Jede dauert zwischen einer und fünfzehn Minuten. Du brauchst nichts außer einem ruhigen Platz und etwas Neugier.

Alle Übungen verstehen sich als Entspannungs- und Aufmerksamkeitsübungen. Sie stammen aus dem Umfeld von Frank Kinslow und Richard Bartlett oder sind bekannte Achtsamkeitsübungen, die gut dazu passen. Eine Heilwirkung ist für keine davon belegt. Was sie dir geben können: ein paar Minuten Ruhe, einen klareren Kopf und das gute Gefühl, selbst etwas für dich zu tun.

  • Regel 1: Beobachten statt machen. Du musst nichts erreichen.
  • Regel 2: Lieber kurz und oft als lang und selten.
  • Regel 3: Vorher und nachher kurz einschätzen, wie du dich fühlst. So merkst du ehrlich, was dir guttut.
Wichtig: Diese Übungen ersetzen keine ärztliche Untersuchung und keine Behandlung. Hast du Beschwerden, geh zu einer Ärztin oder einem Arzt. Brich laufende Behandlungen oder Medikamente nie wegen einer Übung ab.

Übung 1: Reines Gewahrsein – die Gedankenpause

Dauer: 5 bis 10 Minuten · Haltung: sitzend

Diese Übung ist das Herzstück bei Kinslow. Er nennt den Zustand „reines Gewahrsein“: Du bist wach, aber gerade nicht mit einem Gedanken beschäftigt. Diese Lücke ist meist nur kurz. Es geht nicht darum, sie festzuhalten, sondern sie zu bemerken.

  1. Hinsetzen Setz dich bequem hin und schließ die Augen. Lass den Atem ein paar Züge lang einfach fließen.
  2. Beobachten Schau deinen Gedanken zu, als säßest du am Ufer und sie wären Boote auf dem Fluss. Du steigst in keines ein.
  3. Warten Frag dich still: „Was ist mein nächster Gedanke?“ Und dann warte wach – wie eine Katze vor dem Mauseloch.
  4. Lücke bemerken Oft entsteht ein kurzer Moment ohne Gedanken. Bemerke ihn, ohne ihn zu bewerten.
  5. Zurückkehren Wenn du merkst, dass du abgeschweift bist, kehr freundlich zum Beobachten zurück. Das ist kein Fehler, sondern die eigentliche Übung.
  6. Ausklingen Bleib zum Schluss eine Minute einfach sitzen, bevor du die Augen öffnest.

Der Atem-Orb unten hilft dir, im Rhythmus zu bleiben und die Zeit nicht im Blick behalten zu müssen.

Gewahrseins-Timer: Gedankenpausen bemerken

Atme mit dem Licht. Jedes Mal, wenn du merkst, dass gerade kein Gedanke da ist, tippst du auf „Pause bemerkt“. Es geht nicht ums Viel-Zählen, sondern ums Hinsehen.

3:00bereit

Übung 2: Zwei-Punkt-Methode in Kurzform

Dauer: 3 bis 5 Minuten · Haltung: sitzend

Die bekannteste Übung der Quantenheilung, hier als kompakte Fassung für zwischendurch. Die ausführliche Version mit Partner-Variante und typischen Fehlern steht in der 2-Punkt-Methode Anleitung.

  1. Erster Punkt Leg die Fingerspitzen einer Hand leicht auf eine Stelle, die sich angespannt anfühlt.
  2. Zweiter Punkt Leg die andere Hand auf eine zweite Stelle, die sich stimmig anfühlt.
  3. Verbinden Spür beide Punkte gleichzeitig, ein paar Atemzüge lang.
  4. Loslassen Lass die Punkte innerlich los und beobachte deine Gedanken wie in Übung 1.
  5. Nachspüren Nach ein bis drei Minuten Hände lösen und eine Minute nachspüren.

Übung 3: Quanteln – spielerisch mit inneren Bildern

Dauer: 5 Minuten · Haltung: sitzend oder liegend

„Quanteln“ ist ein umgangssprachlicher Name für die verspieltere Art der Zwei-Punkt-Arbeit, wie sie Richard Bartlett mit Matrix Energetics bekannt gemacht hat. Statt still zu warten, arbeitest du mit einem inneren Bild. Das liegt Menschen, denen reine Stille schwerfällt.

  1. Thema wählen Denk an etwas, das dich gerade beschäftigt, und gib ihm einen Wert von 0 bis 10, wie sehr es dich belastet.
  2. Punkte setzen Berühre zwei Stellen am Körper, wie bei der Zwei-Punkt-Methode.
  3. Bild finden Stell dir vor, zwischen den Punkten liegt eine Welle, ein Licht oder ein Faden. Nimm das Bild, das von selbst auftaucht.
  4. Verändern lassen Lass das Bild weicher, heller oder leiser werden, ohne es zu steuern. Beobachte nur.
  5. Loslassen Gib das Bild frei, atme aus und bleib eine Minute still.
  6. Neu einschätzen Wie belastend fühlt sich das Thema jetzt an, von 0 bis 10? Notiere den Wert, wenn du magst.

Ein ehrlicher Hinweis: Wenn sich ein Thema danach leichter anfühlt, liegt das an Abstand, Ruhe und einem neuen Blickwinkel. Die Sache selbst hat sich dadurch nicht verändert – du begegnest ihr nur entspannter.

Übung 4: Die liegende Acht als Bewegungsübung

Dauer: 2 bis 3 Minuten · Haltung: stehend oder sitzend

Die liegende Acht stammt nicht aus der Quantenheilung, sondern aus Bewegungsprogrammen wie Brain Gym. Die Behauptung, sie verbinde die beiden Hirnhälften und verbessere das Lernen, gilt als widerlegt. Als ruhige, fließende Bewegung zum Sammeln vor einer Übung ist sie trotzdem angenehm.

  1. Arm ausstrecken Streck einen Arm vor dir aus, Daumen nach oben, auf Augenhöhe.
  2. Acht zeichnen Mal mit dem Daumen langsam eine große liegende Acht in die Luft: aus der Mitte nach links oben, außen herum, durch die Mitte nach rechts oben.
  3. Augen folgen lassen Folge dem Daumen nur mit den Augen, der Kopf bleibt ruhig.
  4. Wechseln Fünf Achten mit dem rechten Arm, fünf mit dem linken, dann fünf mit beiden Händen gefaltet.
  5. Atmen Lass den Atem dabei ruhig fließen. Zum Schluss Arme sinken lassen und kurz nachspüren.

Übung 5: Body-Scan mit zwei Punkten

Dauer: 10 bis 15 Minuten · Haltung: liegend

Der Body-Scan ist eine klassische Achtsamkeitsübung: Du wanderst mit der Aufmerksamkeit durch den Körper. In dieser Variante nimmst du immer zwei Bereiche gleichzeitig wahr – das verbindet ihn mit der Zwei-Punkt-Idee. Achtsamkeitsprogramme mit solchen Übungen sind gut untersucht: Eine Auswertung von 47 Studien (Goyal und Kollegen, 2014) fand kleine bis mittlere Verbesserungen bei Ängstlichkeit und Anspannung.

  1. Hinlegen Leg dich auf den Rücken, Arme neben dem Körper, Augen zu.
  2. Füße Spür beide Füße gleichzeitig. Wie fühlen sie sich an: warm, kühl, schwer?
  3. Hände und Füße Nimm jetzt Hände und Füße zugleich wahr, vier Punkte, ein paar Atemzüge lang.
  4. Bauch und Brust Spür, wie sich Bauch und Brust beim Atmen gemeinsam heben und senken.
  5. Nacken und Stirn Richte die Aufmerksamkeit auf Nacken und Stirn zugleich. Lass dort los, was loslassen will.
  6. Ganzer Körper Spür zum Schluss den ganzen Körper als Einheit und bleib zwei Minuten einfach liegen.

Übung 6: Die 1-Minuten-Übung für den Alltag

Dauer: 1 Minute · Haltung: egal – am Schreibtisch, in der Bahn, an der Kasse

Die kürzeste Form der Quantenheilung im Alltag. Sie eignet sich für Momente, in denen du merkst, dass du hektisch wirst.

  1. Stopp Halte kurz inne und atme einmal lang aus.
  2. Zwei Punkte Spür zwei Stellen, ohne sie zu berühren: zum Beispiel beide Fußsohlen auf dem Boden oder beide Handflächen.
  3. Lücke Frag dich: „Was ist mein nächster Gedanke?“ und genieß die kurze Stille.
  4. Weiter Mach mit dem weiter, was du gerade tust – nur etwas langsamer.

Übung 7: Gewahrsein am Abend

Dauer: 5 Minuten · Haltung: im Bett

Ein ruhiger Abschluss des Tages, der Elemente aus Kinslows Gewahrsein mit einem kurzen Rückblick verbindet.

  1. Ankommen Leg dich hin, eine Hand auf den Bauch, eine aufs Brustbein.
  2. Rückblick Lass drei Momente des Tages vorbeiziehen, die angenehm waren, und sei es nur ein Kaffee.
  3. Loslassen Lass die Bilder los und spür nur noch die beiden Hände, die sich mit dem Atem heben und senken.
  4. Stille Beobachte die Gedanken, bis sie langsamer werden. Wenn du einschläfst, ist das in Ordnung.

Quantenheilung Selbstanwendung: wie oft und wie lange?

Für die Selbstanwendung gilt: Regelmäßigkeit ist wichtiger als Länge. Fünf bis zehn Minuten am Tag reichen völlig. Viele beginnen morgens mit der Gedankenpause und nutzen tagsüber die 1-Minuten-Übung.

  • Morgens: Gedankenpause oder liegende Acht, um ruhig in den Tag zu starten.
  • Tagsüber: die 1-Minuten-Übung oder die Zwei-Punkt-Kurzform, wenn es hektisch wird.
  • Bei einem Thema, das dich beschäftigt: Quanteln mit Einschätzung vorher und nachher.
  • Abends: Body-Scan oder Gewahrsein am Abend zum Abschalten.

Wenn du einen festen Rahmen magst, nimm den 7-Tage-Plan auf der Seite Quantenheilung lernen. Er verteilt diese Übungen auf eine Woche, und du kannst ihn ausdrucken. Was andere dabei erleben, liest du unter Erfahrungen.

Wenn dir eine Stimme hilft, die dich durch die Stille führt, kann eine Meditations-App eine gute Ergänzung sein.

Einen Überblick, was Quantenheilung ist und was nicht, findest du auf der Startseite.

Häufige Fragen

Welche Quantenheilung Übung ist für Anfänger am besten?

Die Gedankenpause (reines Gewahrsein) und die Zwei-Punkt-Methode in Kurzform. Beide sind in wenigen Minuten gelernt.

Was bedeutet Quanteln?

Ein umgangssprachlicher Name für die spielerische Zwei-Punkt-Arbeit mit inneren Bildern, wie sie Richard Bartlett mit Matrix Energetics bekannt gemacht hat.

Was bringt die liegende Acht?

Sie ist eine ruhige Bewegung zum Sammeln. Die Behauptung aus Brain Gym, sie verbinde die Hirnhälften, gilt als widerlegt.

Wie oft sollte ich Quantenheilung üben?

Fünf bis zehn Minuten täglich genügen. Regelmäßigkeit ist wichtiger als lange Sitzungen.

Kann ich Quantenheilung bei mir selbst anwenden?

Ja, alle Übungen auf dieser Seite sind für die Selbstanwendung gedacht. Bei Beschwerden ersetzen sie keinen Besuch bei Ärztin oder Arzt.

Quellen

  1. VAK Verlag: Frank Kinslow – Quantenheilung – vakverlag.de/31039-quantenheilung.html (abgerufen 11.10.2026)
  2. VAK Verlag: Frank Kinslow – Quantenheilung erleben – vakverlag.de/31058-quantenheilung-erleben.html (abgerufen 11.10.2026)
  3. VAK Verlag: Frank Kinslow – Das QE-Praxisbuch – vakverlag.de/31115-das-qe-praxisbuch.html (abgerufen 11.10.2026)
  4. Wikipedia: Quantenheilung – de.wikipedia.org/wiki/Quantenheilung (abgerufen 11.10.2026)
  5. Goyal u. a. (2014): Meditation Programs for Psychological Stress and Well-being, JAMA Internal Medicine – jamanetwork.com/journals/jamainternalmedicine/fullarticle/1809754 (abgerufen 11.10.2026)
  6. Wikipedia (englisch): Brain Gym International – en.wikipedia.org/wiki/Brain_Gym_International (abgerufen 11.10.2026)
Redaktion Quanten Raum. Erstmals veröffentlicht 05.2018, vollständig neu geschrieben und geprüft am 11.10.2026. Keine Heilversprechen – diese Seite ersetzt keine ärztliche Beratung.

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